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Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen in Apotheken während einer Influenzapandemie

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Risiko einer sich weltweit ausbreitenden Influenzapandemie derzeit so hoch wie nie. Im Gegensatz zu den jährlich wiederkehrenden Influenzawellen wird eine Influenzapandemie durch ein neuartiges Virus ausgelöst, das pathogen und virulent ist, von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und wogegen große Teile der Bevölkerung keine oder eine unzureichende Immunität haben.

Apotheken sind für die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zuständig - im Falle einer Influenzapandemie insbesondere für die Versorgung mit antiviralen Arzneimitteln. Bis ein geeigneter Impfstoff zur Verfügung steht, wird das Apothekenpersonal häufig Kontakt mit Influenza-Erkrankten oder Menschen, bei denen ein Verdacht auf Influenza besteht, haben.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer bei der Arbeit beeinflussen. Influenzaviren sind biologische Arbeitsstoffe und fallen somit unter die Biostoffverordnung. Aus diesem Grund hat der Arbeitgeber vor Ausbruch der Pandemie eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen und entsprechende Schutzmaßnahmen festzulegen, um im Ernstfall das Apothekenpersonal vor einer möglichen Ansteckung mit Influenzaviren zu schützen.

Die Bundesapothekerkammer hat in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege - BGW entsprechende Handlungshilfen erarbeitet, die die Durchführung der Gefährdungsbeurteilungen in der Apotheke erleichtern sollen. Neben Standards für die Arzneimittelabgabe in der Offizin, für den Botendienst und für Reinigungsarbeiten sowie für die Entsorgung von Abfällen in der Apotheke während einer Influenzapandemie stehen ein entsprechendes Formular sowie Musterbetriebsanweisungen zur Verfügung.

Darüber hinaus ist in den Pandemieplänen einiger Bundesländer vorgesehen, dass in Apotheken die antivirale Oseltamivir-Lösung hergestellt wird. Oseltamivirphosphat ist ein Arzneistoff mit gefährlichen Eigenschaften. Die Herstellung der Lösung fällt somit unter die Gefahrstoffverordnung. Ein entsprechender Standard sowie das Formular zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung sind ebenfalls in den Handlungshilfen zu finden.

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Akademie 2018 | 8.-10. Juni in Weimar

Vom 8. bis 10. Juni erwartet die Teilnehmer der Akademie in Weimar DAS apothekerliche Fortbildungsereignis des Jahres 2018 in Thüringen - eine ganz besondere Veranstaltung, in neuem Gewand, mit einer spannenden Themenauswahl und interessanten Referenten.

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